Fragen zum Thema Arbeit

Wir haben eine Menge Fragen zum Thema Arbeit an Sie und freuen uns wenn Sie uns Einblick in Ihre  Arbeitswelt geben. Sie können sich jede Frage herraus greifen und Sie beantworten oder auch mehrere, ganz nach Zeit und Lust.
Alle E-Mail Adressen bleiben Anoym und wenn Ihre Antworten nicht auf der Webseite veröffentlich werden sollen, schreiben Sie dies im Kommentar dazu, dann behalten wir sie ganz für uns.

Was bedeutet Arbeit für Dich/Sie?

Würden Sie lieber mehr oder weniger Arbeiten, als Jetzt?

Was frustriert Sie, wie verhalten sie sich dann?

Was sind die Kernaufgaben ihrer Arbeit skizzieren sie?

Wie beurteilen Sie ihre eignen Qualitäten?

Über welche Gruppierungen in der Gesellschaft können sie sich ärgern?

Welche Eigenschaft zeigt ihrer Meinung nach eine weniger Qualifizierte Führungskraft?

Was macht für sie ein Team, zu einem erfolgreichen Team?

Schildern Sie bitte die für Sie Idealen Arbeitsverhältnisse?

Was war das größte Risiko, das du eingegangen bist?

Sind wir in der Lage das Gedachte zu leben und in die Alltagsebene zu transferieren und als Haltung zu realisieren?

Welche Kompetenzen bedarf es denn in einer Gesellschaft, die Grenzen hinter sich lässt, flexibel ausgerichtet ist, hybride Energiebalance sucht?

4 Gedanken zu „Fragen zum Thema Arbeit

  1. 1. Was bedeutet Arbeit für Dich/Sie?
    Arbeit ist für mich ganz wichtig, um Neues kennenzulernen, neue Lösungen für interessante Fragestellung zu finden und in größerem Umfang zu gestalten. Wichtig ist mir dabei ein übergreifender Ansatz, sowohl kulturell (Deutschland, USA, China, Indien, Brasilien etc…) sowie funktional (Marketing, Vertrieb, Produktion etc..) als auch über Industrien und Wissenschaften hinweg (Biologie, Chemie, Soziales, Landwirtschaft, Ernährung, Konsumgüter etc…). Da meine Arbeit stark von Kommunikation zu Menschen und deren Führung bestimmt wird, lastet Arbeit einen Großteil meiner sozialen Bedürfnisse bereits aus.
    Arbeit ist für mich ganz wichtig, um finanziell von Institutionen unabhängig zu sein (Eltern, Ehepartner, Staat) und volle Entscheidungsfreiheit über meinen Lebensstil zu haben (von frugal bis luxuriös, von gesellig bis allein). Das, was ich bei der Arbeit über die Welt und die Menschen lerne, macht mich auch intellektuell breiter und für mein privates Umfeld ein interessanter Partner.

    2. Würden Sie lieber mehr oder weniger Arbeiten, als Jetzt?
    Für mich sind 60 h/Woche optimal zuzüglich internationaler Geschäftsreisen. Also in etwa auf dem heutigen Niveau.

    3. Was frustriert Sie, wie verhalten sie sich dann?
    Mich frustriert es, zu wenig Entscheidungsfreiheit zu haben. Leider gehe ich dann gegenüber Vorgesetzten auf „Tauchstation“ und mache mein Ding alleine, was nicht von allen akzeptiert wurde. Nur schwache oder sehr starke Chef’s lassen sich so was gefallen. Das Mittelmaß leider nicht.

    4. Was sind die Kernaufgaben ihrer Arbeit skizzieren sie?
    1) Die mir anvertrauten Geschäftsfelder strategisch voran bringen (z. B. durch neue Forschungsprojekte, durch regionale Geschäftsausweitung, durch Zukäufe von Unternehmen, durch Investitionen).
    2) Die mir anvertrauten Geschäftsfelder operativ voran bringen (z. B. durch bessere Preismethodiken, bessere Produktpositionierungen, bessere Produktkommunikation)
    3) Die mir anvertrauten Teams weiterentwickeln (z. B. durch Training on the Job, strukturelle Verbesserungsprojekte, Lernen in Teams etc…)

    5. Wie beurteilen Sie ihre eignen Qualitäten?
    Ich halte mich für intellektuell und von den unternehmerischen Fähigkeiten her voll für meine Aufgaben geeignet. Mir fehlt oft Empathie, um leichter Kommunikation zur Erreichung meiner Ziele zu nutzen. Ich bin auch oft zu gerade heraus und gebe damit schnell Verhandlungsoptionen auf.

    6. Über welche Gruppierungen in der Gesellschaft können sie sich ärgern?
    Alle Gruppen, die alleinig über das Schüren von Ängsten ihre Ziele verfolgen. Das sind leider die meisten NGO’s, die durch das Schüren von Angst mehr Spendengelder einwerben können als durch eine ausgewogenen Diskussion aller Aspekt eines Themas (neben den Ängsten der Menschen können dies noch sein: Wertekonflikte, statischer Daten, wissenschaftliche Untersuchungen etc…).

    7. Welche Eigenschaft zeigt ihrer Meinung nach eine weniger Qualifizierte Führungskraft?
    Intellektuelle Dummheit. Wenig Mut. Wenig Gespür für Menschen und deren (inter)-kulturellen Background.

    8. Was macht für sie ein Team, zu einem erfolgreichen Team?
    Einigkeit über das zu erreichende Ziel. Diverse Aufstellung mit unterschiedlichen Kompetenzen. Autarkie von der Linienorganisisation

    9. Schildern Sie bitte die für Sie Idealen Arbeitsverhältnisse?
    Ausreichend großer Verantwortungsrahmen, intellektuell interessante Aufgabe, Vertrauen des Chefs, gutes Gehalt, gute Karriereaussichten, qualifiziertes Team

    10. Was war das größte Risiko, das du eingegangen bist?
    1) Beruflich für 2 Jahre nach Indien zu gehen und meinen Mann in Deutschland zu lassen
    2) Nach 16 Jahren beim Branchenführer trotz sehr guter weiterer Karriereaussichten zu kündigen und in ein anderes unbekanntes Unternehmen in der Schweiz zu wechseln

    11. Sind wir in der Lage das Gedachte zu leben und in die Alltagsebene zu transferieren und als Haltung zu realisieren?
    Ja. Ich bin sehr anspruchsvoll mit meiner Arbeit. Da ich bereit bin 60 Stunden plus in der Woche zu investieren, erwarte ich dafür ein optimales Arbeitsumfeld, was ich nach meinen Vorstellungen gestalten kann. Was meinen Anspruch erleichtert ist, dass weibliche Führungskräfte sehr rar sind, und man uns viel entgegen kommt, um uns im Unternehmen zu halten. Das nutze ich aus, um entsprechende Forderungen zu stellen.

    12. Welche Kompetenzen bedarf es denn in einer Gesellschaft, die Grenzen hinter sich lässt, flexibel ausgerichtet ist, hybride Energiebalance sucht, bei klarer Positionierung integrativ, überdiziplinär, transnational und folglich auch ohne kategorische Sicherheit non – linear agiert?
    Auch wenn viele Zukunftsforscher „den Tod des Experten“ durch die Digitalisierung der Gesellschaft voraus sagen, glaube ich immer noch an den überragenden Stellenwert von breit angelegter Bildung und Erfahrungswissen. Gepaart mit einer guten Portion Neugier, sollten wir eigentlich gut gerüstet sein.

  2. zu 1: Arbeit ist mein Leben und keine Arbeit. Sie erfüllt mich, gibt mir Kraft und begeistert mich.
    zu2: ich persönlich würde gerne mehr arbeiten können aber Familie und Beruf ( alles geht halt nicht )
    zu3: meine Frustration liegt darin das ich sicher noch mehr erreichen und ausdrücken könnte, wenn ich die Zeit, und da kommt das Paradoxe, das Geld hätte. Denn Zeit ist Geld…das ist wahr…denn mehr Mitarbeiter heißt mehr Zeit ,um alles das um zu setzten was ich mir noch erträume.
    zu4.: ich bin selbständige Floristin und meine Aufgabe besteht darin Menschen glücklich zu machen. Und das erzeuge ich mit Blumen. Mein Ziel ist es immer Emotionen in Blumenwerken auszudrücken.
    zu5: Ich bin spontan kreativ und kann mich in die Menschen hinein versetzen die zu mir kommen. Es gibt immer Floristen die noch besser sind und zu denen schaue ich auf und lerne. Eine meiner Qualitäten ist das Weitermachen.
    zu6: ich ärgere mich über die Menschen, die mit geschlossenen Augen durch das Leben gehen, die nicht begreifen das wir nur das Eine haben. Die ohne Emotionen, Gedanken und Meinung sind. Menschen die nicht sehen das alles was wir jetzt machen, Auswirkung auf die Zukunft unserer Kinder hat und die keinen Unterschied mehr zwischen liebevoller Handarbeit und Massenware erkennen. Werte! Ein altes aber wichtiges Wort.
    zu7: was eine NICHT erfolgreiche Führungskraft ausmacht ? Vielleicht EGOISMUS. Wer nur an sich denkt, kann andere nicht begeistern.
    zu8: ein Team sollte sich aufeinander verlassen können , die gleichen Ideen haben und Sie zusammen erarbeiten und umsetzen, Spaß miteinander haben, respektvoll mit einander umgehen, sich die Meinung sagen dürfen und auch mal 5 gerade sein lassen können aber wenn es drauf ankommt: dann volle Fahrt 🙂
    zu9: Meine perfekten Arbeitsverhältnisse: ich mag die Leute mit denen ich arbeite, Sie machen das was gemacht werden muss von selbst, Sie übernehmen Verantwortung, Sie bringen sich ein und regeln die Dinge die geregelt werden müssen eigenständig. Perfekt wenn es genug zu tun gibt und dabei die Sonne scheint und die Kunden gute Laune haben so das wir alle auch Spaß beim arbeiten mit unseren Kunden haben. Dann mal ein Eis oder eine Tasse Kaffee während wir alle uns in unsere Handys einloggen und uns gegenseitig die neuesten Dinge bei Facebook zeigen oder einfach quatschen über nichts wichtiges.
    zu10: das größte Risiko war, mich selbständig zu machen und Familie zu gründen. Bitte Leute macht erst das Eine oder das Andere aber nicht beides gleichzeitig 🙂 Das ist MEGA anstrengend.
    zu11: Ja! Ich versuche es zu leben. Viel hängt aber von meinen Kollegen ab. Ich habe Jahre gesucht, um so ein Team zu finden. Leute die deine Vision teilen oder bereit sind sie mit dir zu tragen. Die erkennen das Arbeiten auch Spaß machen kann und keine Strafe ist. Menschen die sehen das die Arbeit auch gut ins Leben passen kann. Die nicht einfach nur arbeiten um Geld zu verdienen ( was natürlich auch sein muss ) Menschen die mit mir lachen aber auch mit mir weinen. Dafür muss ich als Chefin mich auch ein Stück weit öffnen und die Gefahr besteht das es nicht so professionell ist und man verletzt oder benutzt werden kann. Aber die Freude jeden Tag gerne zur Arbeit zu gehen ist das Risiko wert.
    zu 12:PUH! Was für ein Satz! 🙂
    Was wir brauchen sind Menschen die wieder Verantwortung übernehmen. Chefs die das wollen und zulassen, auch wenn mal was zu Bruch geht nicht den Schuldigen suchen sondern sagen: ja, kann passieren…weiter machen. Die Suche nach dem : wer ist schuld? Hemmt ALLE! Welcher Arbeitnehmer traut sich denn was, wenn er gleich immer nieder gemacht wird. LOBEN ist auch in der Kindererziehung ein guter Weg , wenn auch ein ordentlicher Streit auch die Luft reinigen kann. Aber danach muss es auch gut sein und nicht gleich eine Kündigung ausgesprochen werden. Das Vokabular auf der Arbeit sollte niemals Vulgär sein auch von Seiten der Chefs und schon gar nicht erniedrigend. Respekt ist immer ein guter Ratgeber. Wünschen würde ich mir Strukturen in unserer Landschaft, die es ermöglichen Kind und Beruf zu vereinbaren. Denn das alle arbeiten ist gewollt und das alle Kinder bekommen auch. Also sollte es 24 Stunden Betreuungen geben. Wo ich mein Kind zwischen 20 und 40 Stunden lassen kann aber dann wann ich es brauche. Dann wäre auch den Alleinerziehenden geholfen. Aber das wäre ein Thema für ein ganzes Buch. Aber zum Schluss möchte ich noch fragen warum ist für die meisten Menschen die Arbeit etwas negatives und warum ist sogar der Garten Arbeit oder das kutschieren der Kinder von a nach b. Vielleicht sollte auch die Einstellung zur Arbeit nochmal überdacht werden?

  3. Arbeit ist für mich Erfüllung und Belastung zugleich. Ich tue gern, was ich tue. Ich bin in der Arbeit sehr präsent im HIER und JETZT. Arbeit ist die Verwirklichung einiger meiner wichtigsten Fähigkeiten. Arbeit bedeutet REAL zu sein. SINN zu stiften. IN DIE WELT zu geben. Sich und das Gewerk zur Diskussion zu stellen. Sich selbst zur Disposition zu stellen. Der Welt schaffend zu antworten. VERÄUSSERUNG, VERWIRKLICHUNG, VERANTWORTUNG. So viel zur Erfüllung. Und die Belastung? Soll ich einstimmen in den Chor der Jammerer? Jammern auf hohem Niveau. Ich bin kein Burn-outer, kein Workaholic, kein Ich-definiere-mich-nur-über-Arbeiter, kein Egomane, kein Perfektionist. Zumindest nicht mehr (mit knapp Fuffzich hat sich eine gewisse Gelassenheit eingeschlichen). Und doch ist mir die Arbeit manchmal zu viel, lässt mich nur schwer los, widersetzt sich dem Abschalten, frisst sich in die Privatzeit (Kinder, Partner, Freunde, Müßiggang), nimmt sich zu wichtig.
    Natürlich möchte ich weniger arbeiten. Weniger auf höherem Niveau. Mehr Essenz, weniger schale Plörre. Mehr Qualität, weniger Durchwurschteln. Und VORALLEM: mehr Zeit für die Kinder und die Frau und die Freunde und das Leben und die Liebe und die Kunst und das Nichtstun und das Ziehen der Wolken und das KochenKosenSpielenSpinnenTurnenTräumen.
    Frust über:… Ineffizienz in Konferenzen/ Teamsitzungen – Verhalten: … mal Ungeduld, mal konstruktives Eingreifen, mal innere Emigration. ….
    Als Grundschullehrer bringe ich Kindern 4 Jahre lang Lesen, Schreiben, Rechnen, Forschen bei. Das könnten sich die meisten allerdings auch selbst beibringen. Ich praktiziere täglich und in jeder Minute Unterrichtszeit ERZIEHUNG. Mit jedem Schüler gehe ich eine intensive Beziehung ein, daraus erwächst dann Anleitung zum Menschwerden, BILDUNG, Weltwissen, Beziehungswissen, Selbstwirksamkeitswissen und und und.
    Ich nehme jedes Kind ernst. Ich mache jedem ein Beziehungsangebot. Ich bin spontan, undogmatisch, kreativ, lernfähig, konsenzfähig, humorvoll, intuitiv, konstruktiv, mal präzise mal unzulänglich, begeisterungsfähig, empathisch, wachsam, eloquent, charmant und extrem gut aussehend.
    Mangelnde Struktur: Schlechte Vorbereitung von Konferenzen (ungenaue oder keine Tagesordnung), schwammige Diskussionsleitung, schelchtes Zeitmanagement. Willkür bei Entscheidungen und im Umgang mit Untergebenen, die Abwesenheit von Lobeskultur, ungenaue Pauschalkritik („Wir müssten mehr….“), mangelhaftes Delegieren von Aufgaben, Misstrauen gegenüber Mitarbeitern (Lehrern), unklare Trennung zwischen Leitungsentscheidungen und Teamentscheidungen, mangelhafte Sensibiliät gegenüber dem Kollegium bei Grundsatzentscheidungen und im Schritttempo bei Innovationen.
    zu 8. Ein gutes Team hat eine gemeinsame Vision, brennt für etwas. Dabei werden Unterschiedlichkeiten nicht verschwiegen, sondern benannt und akzeptiert. Diskussionen laufen konstruktiv, nach vorn, auf ein Ziel hin, weil Fragestellungen klar formuliert werden. Alle fühlen sich gleichermaßen in der Verantwortung für Inhalt, Struktur, Zeitablauf und Verfahrensregeln in Teamsitzungen. Ein erfolgreiches Team setzt sich realistische Ziel, lässt Freiräume bei der praktischen Umsetzung und reflektiert wohlwollend und wertschätzend den Prozess. Ein erfolgreiches Team klopft sich auf die Schulter, lacht miteinander, ringt um die Sache (nicht mit Personen), hält Unterschiede zwischen Teamkollegen aus, benennt Klippen, ist miteinander ehrlich, respektvoll, undogmatisch, kreativ. Eine Schule mit viel Platz, vielen Räumen für vieles. Konsequente Doppelbesetzung im Unterricht durch Lehrer und Förderschulkraft. Uneingeschränkte Unterstützung durch die Schulleitung, den Hausmeister, die Eltern, das Schulamt. Schulbeginn um 9.00 Uhr. Keine Noten, keine Zeugnisse, stattdessen Berichte und Beratung. Materielle Ausstattung mit Lernmaterialien, funktionierende IT-Ausstattung in allen Räumen für alle Schüler. Mehr Zeit mit den Kindern (Ganztagsschule, 6-jährige Grundschule, kleine Klassen).
    Das größte und zugleich SCHÖNSTE Risiko ist Kinder in die Welt zu setzen. Beruflich bin ich keine großen Risiken eingegangen. Es hat sich immer gut ergeben. Erziehung und Unterricht ist mein tägliches Risiko – trial and error.
    OK. Welche Kompetenzen uns heute helfen? Ich sag es mit Zweiraumwohnung: „Bleib ganz geschmeidig, Baby. Jetzt kommen wieder härtere Zeiten, komm, bleib weich.“ Für mich persönlich heißt das täglich: Gelassenheit! Für meine Kinder: Du schaffst das! Du bist viele. Viele Wege führen zum Ziel. Für alle um mich herum: Augen auf, Leute! Mitdenken.

  4. 1.Was bedeutet Arbeit für Dich/Sie?

    Schaffung einer finanziellen Grundlage und Selbstverwirklichung/Sinngebung

    2.Würden Sie lieber mehr oder weniger Arbeiten, als Jetzt?

    gleichviel

    3.Was frustriert Sie, wie verhalten sie sich dann?

    Fehler mehrmals machen, wenn Vorschläge (von Kollegen/Vorgesetzten) leichtfertig abgetan werden, wenn ich nicht alles geben kann, was ich könnte, wenn man mit der Arbeit an bestimmten Punkten nicht weiter kommt, das Gefühl unfair behandelt zu werden ohne etwas dagegen tun zu können (Ohnmacht)

    manchmal Akzeptanz, manchmal Aufbegehren/Wut/Widerstand je nachdem, wie wichtig mir die Sache ist, Umstände ändern, meine Einstellung ändern

    4.Was sind die Kernaufgaben ihrer Arbeit skizzieren sie?

    als Juristin insgesamt: rechtliche Probleme erkennen, analysieren und für alle betroffenen Parteien möglichst zufriendenstellend lösen (d.h. als Anwältin später für die von mir vertretene Partei möglichst zufriendstellend lösen)

    5.Wie beurteilen Sie ihre eignen Qualitäten?

    überdurchschnittlich, könnte jedoch oft selbstbewusster auftreten

    6.Über welche Gruppierungen in der Gesellschaft können sie sich ärgern?

    Chauvinisten, ignorante, arrogante, intolerante, selbstbezogene, opportunistische Menschen, die sich als wertvoller betrachten als ihre Mitmenschen
    davon dann jede Gruppierungen, die sich daraus ergeben (AfD, Pegida, FDP, CSU, CDU, SPD, Arbeitgeberverbände, Banken-Boni-Manager…)

    7.Welche Eigenschaft zeigt ihrer Meinung nach eine weniger Qualifizierte Führungskraft?

    Wer, es nicht schafft, jeden einzelnen im Team so einzubinden, dass er sein volles Potenzial ausschöpfen kann (fördern) und jener dann auch mit seiner Arbeit zufrieden ist; wer seinen Mitarbeitern wenig Anerkennung zukommen lässt, keine Vision und Überblick hat, fachlich inkompetent ist und keine Autorität besitzt, jemand, der keine klare Aufgabenzuweisung vornimmt

    8.Was macht für sie ein Team, zu einem erfolgreichen Team?

    hinarbeiten auf ein gemeinsames Ziel, Spaß an der Arbeit, sich gegenseitig wertschätzen und anerkennen und das auch zeigen, offene, ehrliche Kommunikation, Konflikte untereinander direkt ansprechen und lösen, Einheit bei Vielfalt und Heterogenität

    9. Schildern Sie bitte die für Sie Idealen Arbeitsverhältnisse?

    klare Abgrenzung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, beide Seiten kennen ihre Rechte genau und verfolgen diese, klare Aufgabenzuweisung, angemessene Arbeitszeit und Entlohnung, motivierender, wertschätzender, integrer Chef

    10. Was war das größte Risiko, das du eingegangen bist?

    für das Studium in ein anderes Land ziehen (finanziell, sozial, für die Beziehung, karrieremäßig)

    11. Sind wir in der Lage das Gedachte zu leben und in die Alltagsebene zu transferieren und als Haltung zu realisieren?

    kommt darauf an, ob das Gedachte sich in die Realität umwandeln lässt, man Mut hat und kompromissbereit ist

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